SG Kirchheim - PSV Rohrbach (22:33)

Van den Berg (Tor), Pauling, Schokolowski, Derst (2), Henseler (1), Lohnherr, Nikolaczek, Naumann (1), Wolf (9/6), Wettengl (1), Neuschwander (1), Steubing (6), Fehn (1)

Mannschaftsoffizielle: Lanzinger, Bayer, Nikolaczek, Gehring

 

 

Vor dem Spiel am Sonntag war die Aufregung bereits groß: Nicht nur war das erste Spiel der Saison ein Derby gegen den PSV Heidelberg, es war auch das erste Spiel unter dem neuen Trainer Michael Beyer, der die erste Damenmannschaft im Juni übernommen hatte. In den letzten Monaten wurde die gesamte Taktik auf ein schnelleres, dynamischeres Spiel umgestellt und als Belohnung für die harte Arbeit sollte das auch auf dem Spielfeld gezeigt werden.

Leider wurde dies bereits in den ersten Spielminuten in aller Hektik über den Haufen geworfen: es wurden einige Passfehler gemacht und auch in der Abwehr gab es zum Teil große Lücken, sodass der PSV bereits in der ersten Viertelstunde mit 4:11 vorne liegen konnte. Das gegnerische Spiel war temporeicher und konsequenter, während die Kirchheimerinnen weitgehend ideenlos waren. Ärgerlich war auch, dass die Mannschaft wegen mehrerer falschen Eintragungen im Spielbericht, die erste Halbzeit mit nur drei Feldspielerinnen zu Ende bringen musste. Der Halbzeitstand von 9:18 spiegelte daher leider auch das Spiel wider.

In der zweiten Halbzeit besserte sich das Spiel etwas, die Abwehr stand stabiler, wodurch der Abstand zum Gegner immerhin konstant gehalten werden konnten. Zwischendurch ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft, also konnte man sich im Angriff zwar durchsetzen, aber trotzdem wollte der Ball nicht ins Tor, wodurch das Spiel letztendlich verloren ging. Bei uns im Tor wurden auch nur wenige Paraden gezeigt, sodass auch hier nichts am Endstand 22:33 verändert werden konnte.

 

Insgesamt wurde Sonntag klar, dass es noch einige Unsicherheiten gibt. Man konnte sehen, dass die Damen aus Rohrbach sich in ihrem dritten Spiel bereits besser eingespielt hatten, wobei das Spiel dennoch nicht so deutlich hätte ausfallen müssen. Nach so einem Spiel kann man sich nur zurück ins Training vertiefen und gemeinsam als Team Strategien finden, wie noch so eine Partie vermieden werden kann und dann nach vorne schauen: In unseren nächsten Spielen im Pokal gegen den TV Dielheim und in der Runde gegen den TV Edingen, sollen schönere Szenen folgen!

 

 

Wir bedanken uns trotzdem herzlich bei all den Zuschauern, die selbst in strömendem Regen den Weg nach Kirchheim in die Handballhalle gefunden haben und uns angefeuert haben!