SG Kirchheim – Spvgg Ilvesheim 21:30

Van den Berg (Tor), Pauling (2), Derst, Henseler, Fehn, Nikolaczek, Wolf (10, 6/8), Gehring (3), Wettengl (2), Brun (Tor), Steubing (2), Schmidt (1)

Mannschaftsoffizielle: Beyer, Neuschwander, Lohnherr

 

 

Am Samstag musste die erste Damenmannschaft der SG Kirchheim gegen den Tabellenführer Spvgg Ilvesheim ran. Nach einer knappen Niederlage im letzten Spiel, aber einigen schönen Aktionen, sollte jetzt daran angeknüpft werden und die Mannschaft freute sich auf die Begegnung.

 

Diese Vorfreude war direkt spürbar: die Abwehr war laut und stand schon in den ersten Minuten sicher, sodass zu Anfang gut mit dem Gegner mitgehalten werden konnte. Im Angriff waren einige schöne Tore zu sehen, vor allem das Spiel an den Kreis funktionierte sehr gut. Zwar setzten sich die Ilvesheimer dennoch etwas ab, aber der Kampfgeist unserer Damen ging dadurch nicht verloren. Nur konnten leider Ballgewinne nicht durch Tore belohnt werden! Der Halbzeitstand lautete damit 10:16. Nach der Halbzeit war das kirchheimer Spiel wieder etwas langsamer und man tat sich im Angriff zunehmend schwer; Torhüterin Nathalie Brun hielt allerdings sehr stark und ermöglichte es der Mannschaft dadurch am Gegner dran zu bleiben. Erst am Ende der zweiten Halbzeit baute Ilvesheim seine Führung noch etwas aus auf den Endstand 21:30.

 

 

Leider sprach am Ende das Ergebnis doch gegen Kirchheim, aber es geht weiter bergauf! Wir freuen uns außerdem mit Lina Schmidt eine neue Spielerin begrüßen zu dürfen, die ihren Einstieg direkt mit einem Tor feiern konnte! Das nächste Damenspiel ist am 07.12. um 18:00 Uhr in Eppelheim zu sehen – wir freuen uns über jeden der dafür einen kleinen Ausflug einplant!

 

 


TSV Birkenau 3 - SG Kirchheim

Van den Berg (Tor), Pauling (3), Derst (2), Henseler (2, 1/1), Nikolaczek (2), Wolf (9, 6/6), Gehring, Wettengl (1), Brun (Tor), Steubing (1), Fehn, Körsmeier

Mannschaftsoffizieller: Beyer

Lieber Leser,

wenn du als SGK-Fan, begeisterter Sportsfreund oder einfach nur Interessierter unsere Spiele die letzten Wochen verfolgt hast, dann könnte dir der Negativtrend aufgefallen sein. Seien wir ehrlich: wenn er dir nicht aufgefallen ist, spricht dies nicht für deine Beobachtungsgabe. So berichteten wir beispielsweise in der letzten Woche von einem einfallslosen Angriff und einer lückenhaften Abwehr. Ganz im Sinne einer guten Geschichte können wir dir nur eine Woche später von einer überraschenden Wendung erzählen. Die Begegnung trug sich auswärts um Punkt zwölf Uhr mittags gegen die dritte Mannschaft des TSV Birkenau zu.

 

Die Kirchheimerinnen begannen von Anfang an mit einer aktiven, offensiven Abwehr und einer großartigen Torhüterleistung, mit der sich die Birkenauerinnen auch in ihrer eigenen Halle schwertaten. Der Ballwechsel konnte wiederholt gestört werden, sodass die Heimmannschaft durch mehrfaches Zeitspiel in Wurfzwang kam. Obwohl dies durch platzierte Bälle aus dem Rückraum durchaus zu Treffern führte, erlaubte ihre Abwehr den Kirchheimerinnen einige Ballgewinne und mit gut gespielten Pässen nach vorne auch Tempogegenstöße. Leider scheiterte es hier noch ein wenig an der Belohnung, denn anders als die Vorteile des offensiven Abwehrsystems durch schnelle Beine wurden die Torchancen nicht genutzt.

Wenn wir uns zurück erinnern an die letzten Spiele, so waren es oft die Kirchheimerinnen, die in Zeitspiel gerieten, weil der Angrifft ideenlos blieb. In diesem Spiel wurden neue Varianten eingesetzt und schnell gespielt. Oft führte dies zu guten Toren und Torchancen von allen Positionen. Auch wurden die Chancen der Sieben-Meter-Würfe durchweg genutzt. Dennoch zogen sich einige technische Fehler durch das gesamte Spiel, was den Gegnern gelegen kam. Insgesamt war es dennoch eine äußerst sehenswerte erste Halbzeit mit einem Zwischenstand von 12:11.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit knüpfte Kirchheim an seine guten Leistungen aus der ersten Hälfte an und ging auch kurzzeitig in Führung. Leider kam es dann zum Einbruch in der Konzentration und Leistung, so dass über längere Zeit kein Tor mehr erzielt werden konnte. Die Birkenauerinnen wussten unsere Schwäche auszunutzen und gingen zwischenzeitlich mit sechs Toren in Führung. Zum Ende des Spieles konnte die SGK sich wieder herankämpfen, musste das Spiel aber mit einem 23:20 verloren geben.

 

 

Damit haben die ersten Damen aber endlich eine Spielweise gezeigt, die Spaß macht anzusehen und mit der auch die ersten Punkte eingefahren werden könnten! Zur Erinnerung, im letzten Spiel hießen wir Maren Körsmeier bei uns als neue Spielerin willkommen. Leider hat sie sich in diesem Spiel schon am Knie verletzt. Wir hoffen, es ist nichts Langfristiges und wünschen ihr gute Besserung. Der letzte Dank gilt allen Fans, die uns heute zu ungewöhnlich früher Stunde zum Auswärtsspiel begleitet haben und natürlich dir, lieber Leser, für das Interesse!

 

 


SG Kirchheim - SG Bammental-Mückenloch (14:38)

Van den Berg (Tor), Pauling (2), Reinhard, Derst (3), Henseler (3), Dierolf, Naumann (1), Kaltschmitt, Neuschwander, Praefcke (Tor), Steubing (4), Fehn (1/1), Brun (Tor), Körsmeier

Mannschaftsoffizielle: Gehring, Beyer, Schokolowski

 

Am vergangenen Samstag fand der Heimspieltag bei der SG Kirchheim seinen Abschluss im Spiel der ersten Damen gegen die Mannschaft der SG Bammeltal-Mückenloch. Ähnlich verregnet wie das aktuelle Herbstwetter hatte auch die Saison für die Kirchheimerinnen gestartet. Die im Sommer neu durchmischte Mannschaft hat noch immer nicht vollständig zu sich selbst gefunden und das hat sich in diesem Spiel leider wieder gezeigt.

 

Bereits von Beginn an spielte Kirchheim wenig kreativ im Angriff und war zudem von Pfostenpech verfolgt. Dies betraf über das ganze Spiel besonders die Würfe aus dem Rückraum und auch zwei der drei zugesprochenen Siebenmeter. Gleichzeitig war die Gegenwehr in der passiven Abwehr nicht stark genug, um die Gäste von einer frühzeitigen, deutlichen Führung im Ergebnis abzuhalten. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit besserte sich die Lage für die Kirchheimerinnen kurzzeitig, als einige schnelle Tore geworfen wurden und vermehrt Fehler im Spiel der Gäste auftraten. Dies erlaubte trotz des Halbzeitstands von 9:19 einen positiven Blick in den zweiten Teil des Spiels.

Hier konnten die positiven Impulse der letzten Minuten vor der Pause leider nicht aufgegriffen werden. Die Fehler in der Abwehr erlaubten den Gegnern zügig Tore, während der Angriff wenig einfallsreich spielte. Einige technische Fehler gepaart mit anhaltendem Wurfpech ermöglichten Bammental-Mückenloch in der letzten Viertelstunde außerdem zahlreiche Tempogegenstöße, denen auch die Torwarte nicht mehr viel entgegensetzten konnten.  Dies führte zu einer äußerst deutlichen Niederlage von 14:38.

 

 

Während diese Pleite schmerzhaft zieht, begrüßen wir ganz herzlich unser neues Teammitglied Maren Körsmeier, die sich bereits im ersten Spiel mit selbstbewussten Würfen aus dem Rückraum ausgezeichnet hat. Gleichzeitig bedanken wir uns für die großartige Unterstützung aus der 1b durch Susanne Reinhard, Ina Dierolf und Lisa Kaltschmitt, die uns trotz eigenem Spiel am selben Tag tatkräftig unterstützt haben. Von ihren bewanderten Augen und ihrer Gelassenheit im Spiel können wir uns noch eine Scheibe abschneiden. Wie immer gilt der letzte Dank den Zuschauern, die uns wieder bis zum Schluss unterstützt haben. Jetzt gilt es, Willen, Ehrgeiz und Tatendrang zusammen zu klauben, sodass der Besuch in der Halle für unsere Fans wieder mehr zu bieten hat!

 

 


TSVG Malsch - SG Kirchheim (34:16)

Van den Berg (Tor), Pauling, Schokolowski, Derst (3), Henseler (2), Naumann, Wolf (4, 1/3), Wettengl (1), Neuschwander, Steubing (1), Fehn (3), Brun (Tor)

Mannschaftsoffizielle: Beyer, Gehring

 

Am vergangenen Samstag in Malsch traten die Kirchheimer Damen zum ersten Auswärtsspiel der Saison an. Ganz ohne Druck und mit erfolgreichen Trainingseinheiten im Rücken sollte nach zwei Pleiten zu Hause gezeigt werden, was man kann.

 

In der ersten Halbzeit gelang das auch sehr gut: Neben guter Abwehrarbeit, gab es für die Zuschauer auch endlich Tore zu sehen. Das Aufatmen der Mannschaft war spürbar und schlug sich in der Spielweise nieder: Es wurden im Angriff neue Dinge ausprobiert und mit dem Erfolg dieser Taktik konnte auch Selbstbewusstsein getankt werden. Anfangs gab es zwar Schwierigkeiten im ungewohnten Spiel mit Harz, aber auch dies hinderte die Kirchheimerinnen nicht daran präsent zu sein, anders als in den vorangegangenen Spielen. Auch mehrere 2-Minuten-Strafen brachten die Abwehr nicht durcheinander. In der Anfangsphase waren beide Mannschaften gleichauf und obwohl die Gegner sich nach einer Viertelstunde einen kleinen Abstand verschaffen konnten, war das Halbzeitergebnis von 9:13 durchaus zufriedenstellend.

 

Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit verflog dieser neu-gewonnene Enthusiasmus allerdings schnell. In den ersten zehn Minuten fehlte die Konzentration wodurch den Gegnern einige schnelle Tore gelangen und sie ihren Vorsprung gut ausbauen konnten. Die Schwierigkeit der Kirchheimerinnen sich durchzusetzen und Tore zu werfen verstärkte dies nur. Im weiteren Spielverlauf wurde zudem deutlich, dass es unserer Mannschaft an Kondition fehlt, wodurch auch die Abwehrarbeit deutlich nachließ. Erst in den letzten zehn Minuten konnten sich die Mädels zusammenreißen und noch ein paar schnelle Tore werfen; trotzdem bleibt das ernüchternde Ergebnis von 16:34.

 

 

Leider verletzte sich auch noch unsere Kreisläuferin Janin Schokolowski bereits in der ersten Halbzeit unglücklich am Knöchel – wir hoffen, dass die Verletzung keine schwerwiegende ist und wünschen gute Besserung! Warum es nicht gelang das Selbstbewusstsein der ersten Halbzeit auf die zweite zu übertragen, muss schnell geklärt werden, denn unser nächstes Spiel bestreiten wir schon am 9.11. um 17:00 Uhr zu Hause gegen die SG Bammental-Mückenloch. Bis dahin trainieren wir fleißig weiter und hoffen uns bald mal für die Mühen zu belohnen!

 

 


SG Kirchheim – TV Edingen (18:29)

Van den Berg (Tor), Pauling, Schokolowski, Derst (1), Henseler, Naumann, Wolf (7, 3/3), Wettengl (4), Neuschwander (2), Steubing (1), Fehn (3), Brun (Tor)

Mannschaftsoffizielle: Beyer, Nikolaczek, Gehring

 

Das Spiel am Sonntag, den 26.10.19, gegen den TV Edingen startete anders als das vorherige Rundenspiel der Kirchheimer sehr gut: In schönen Aktionen konnten zwei Tore erzielt werden und somit direkt die Führung geholt werden. Daraufhin spielten die Edinger auch etwas auf und bis zur zehnten Minute war es ein schönes ausgeglichenes Spiel (3:4), in dem sowohl die kirchheimer Abwehr stand als auch im Angriff gezeigt wurde, was wir können. Dann, vielleicht durch die Nervosität, die entstand, als man merkte, dass es tatsächlich eine reelle Chance auf Punkte gegen den Tabellenführer gab, wurde ein Schalter im Kopf umgelegt und das Spiel wurde wieder chaotisch. Vorne wurde ohne Ideen in die Abwehr gestoßen und durch zahlreiche technische Fehler der Ball abgegeben, während die Gegner hinten einen freien Konter nach dem anderen laufen konnten. Die Führung der Edinger wurde dadurch immer größer und so konnten unsere Damen nur zusehen wie sie bis zur Pause bis auf 5:18 ausgebaut werden konnte.

 

In einem Handballspiel ist es ganz entscheidend, wie man aus der Halbzeitpause zurückkommt. Die Ansprache von Trainer Michael Beyer scheint am Sonntag gewirkt zu haben, denn auf einmal waren die Kirchheimerinnen wieder wacher und durch eine Umstellung der Abwehr auf eine 6:0-Formation konnten auch Ballgewinne verzeichnet werden. Endlich wurden diese dann auch vorne im Angriff genutzt werden und mit etwas Kreativität konnten einige schöne Tore erzielt werden. Auch wenn die Taktik nicht die angestrebte war, so konnte dadurch der Kampfgeist in den Mädels geweckt werden und für die Zuschauer gab es doch noch etwas zu sehen. Mit 13:11 Toren konnten die Damen der SGK die zweite Halbzeit für sich entscheiden, allerdings hat ein Handballspiel leider zwei davon und so blieb es beim Endstand von 18:29 und zwei Punkten für den Gegner.

 

 

Insgesamt fehlte es an Schnelligkeit und auch an einer großen Portion Selbstvertrauen, dann wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen, wie man in der zweiten Halbzeit sehen konnte. Man kann sich aber wohl einigen, dass fünf Tore in einer Halbzeit zu wenig sind, um ein Spiel zu gewinnen, und es am kommenden Samstag in Malsch ein bisschen mehr Treffsicherheit benötigen wird, um die ersten Punkte nach Kirchheim zu holen!

 

 


Pokalrunde 19/20 - SG Kirchheim - TV Viktoria Dielheim (20:33)

Van den Berg (Tor), Pauling (1), Schokolowski, Derst (2/1), Naumann (3), Wolf (3/1), Wettengl (3), Neuschwander (1), Steubing (5), Fehn (2), Brun (Tor)

Mannschaftsoffizielle: Beyer, Nikolaczek

 

Nachdem der Start in die neue Saison 19/20 am ersten Spieltag der ersten Damen aus Kirchheim gegen die Nachbarn aus Rohrbach (PSV Heidelberg) wenig erfolgreich lief, stand am Donnerstagabend das Pokalspiel gegen den TV Viktoria Dielheim an. Die Damenmannschaft aus Dielheim spielt als Aufsteiger in die Badenliga nun zwei Ligen über den Kirchheimerinnen. Die SGK nahm diese Herausforderung als Möglichkeit einer letzten Generalprobe, bevor am kommenden Sonntag gegen den TV Edingen ein neuer Beginn für die Saison gesetzt werden soll.

Mit der Einstellung, dass nichts zu verlieren sei, spielte Kirchheim von Anfang an befreiter, schneller und einfallsreicher als im ersten Saisonspiel und brachte sich nach nur 35 Sekunden Spielzeit in Führung. Innerhalb der ersten Viertelstunde wurde der Vorsprung verloren, zurückerobert und ausgebaut. Während Dielheim in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit mit einer besseren Trefferquote überwog, konnten die Kirchheimerinnen dennoch verhindern, dass sich die Gäste mit mehr als drei Toren Führung in die Pause gingen (12:15). Dies wurde maßgeblich unterstützt durch die vielen Paraden von Van den Berg, die auch bei Tempogegenstoß der Dielheimerinnen eigentlich sichere Tore verhinderte.

 

Nach der Pause machten sich in der zweiten Hälfte die technischen Fehler der SGK wieder stärker bemerkbar. Gemeinsam mit einer noch ausbaufähigen Trefferquote geriet der Fluss für die Heimmannschaft ins Stocken. Trotz guter Abwehrleistung setzte sich der Badenligist besonders in der letzten Viertelstunde uneinholbar ab, so dass das Pokalspiel mit einem Endstand von 20:33 abgepfiffen wurde.

 

Trotz des Endstandes hat das Spiel am Donnerstagabend gezeigt, dass die neuen Taktiken von Trainer Michael Beyer erste Erfolge zeigen, auch wenn es noch genug zum Verbessern gibt: So müssen zum Beispiel die beachtlichen Ballgewinne der SGK in Zukunft besser genutzt werden, damit der Ball im Tor und nicht beim Gegner landet. Insgesamt können die Damen trotzdem stolz sein, dass man so gut mit einem eigentlich überlegenen Gegner mithalten kann!

Auf jeden Fall wenden wir uns mit neuer Motivation und Ehrgeiz wieder unserer eigenen Liga zu und können dies am kommenden Sonntag gegen Edingen direkt ausleben. Besonders gefreut haben uns die vielen Fans, die selbst unter der Woche den verregneten Weg zu uns in die Halle gefunden und uns kräftig unterstützten haben. 


SG Kirchheim - PSV Rohrbach (22:33)

Van den Berg (Tor), Pauling, Schokolowski, Derst (2), Henseler (1), Lohnherr, Nikolaczek, Naumann (1), Wolf (9/6), Wettengl (1), Neuschwander (1), Steubing (6), Fehn (1)

Mannschaftsoffizielle: Lanzinger, Bayer, Nikolaczek, Gehring

 

 

Vor dem Spiel am Sonntag war die Aufregung bereits groß: Nicht nur war das erste Spiel der Saison ein Derby gegen den PSV Heidelberg, es war auch das erste Spiel unter dem neuen Trainer Michael Beyer, der die erste Damenmannschaft im Juni übernommen hatte. In den letzten Monaten wurde die gesamte Taktik auf ein schnelleres, dynamischeres Spiel umgestellt und als Belohnung für die harte Arbeit sollte das auch auf dem Spielfeld gezeigt werden.

Leider wurde dies bereits in den ersten Spielminuten in aller Hektik über den Haufen geworfen: es wurden einige Passfehler gemacht und auch in der Abwehr gab es zum Teil große Lücken, sodass der PSV bereits in der ersten Viertelstunde mit 4:11 vorne liegen konnte. Das gegnerische Spiel war temporeicher und konsequenter, während die Kirchheimerinnen weitgehend ideenlos waren. Ärgerlich war auch, dass die Mannschaft wegen mehrerer falschen Eintragungen im Spielbericht, die erste Halbzeit mit nur drei Feldspielerinnen zu Ende bringen musste. Der Halbzeitstand von 9:18 spiegelte daher leider auch das Spiel wider.

In der zweiten Halbzeit besserte sich das Spiel etwas, die Abwehr stand stabiler, wodurch der Abstand zum Gegner immerhin konstant gehalten werden konnten. Zwischendurch ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft, also konnte man sich im Angriff zwar durchsetzen, aber trotzdem wollte der Ball nicht ins Tor, wodurch das Spiel letztendlich verloren ging. Bei uns im Tor wurden auch nur wenige Paraden gezeigt, sodass auch hier nichts am Endstand 22:33 verändert werden konnte.

 

Insgesamt wurde Sonntag klar, dass es noch einige Unsicherheiten gibt. Man konnte sehen, dass die Damen aus Rohrbach sich in ihrem dritten Spiel bereits besser eingespielt hatten, wobei das Spiel dennoch nicht so deutlich hätte ausfallen müssen. Nach so einem Spiel kann man sich nur zurück ins Training vertiefen und gemeinsam als Team Strategien finden, wie noch so eine Partie vermieden werden kann und dann nach vorne schauen: In unseren nächsten Spielen im Pokal gegen den TV Dielheim und in der Runde gegen den TV Edingen, sollen schönere Szenen folgen!

 

 

Wir bedanken uns trotzdem herzlich bei all den Zuschauern, die selbst in strömendem Regen den Weg nach Kirchheim in die Handballhalle gefunden haben und uns angefeuert haben!