SG Kirchheim - TSV Germania Malsch (21:36)

Van den Berg (Tor), Pauling (2), Schokolowski, Derst (4), Lohnherr (4), Fehn (2, 2/1), Wolf (5, 2/1), Gehring (1/0), Neuschwander (1), Brun (Tor), Steubing (3), Schmidt

Mannschaftsoffizieller: Beyer

 

Akt 1

SG Kirchheim, Halle 1, Tribüne. Die Mannschaften haben sich in die Umkleiden zur letzten Besprechung zurückgezogen. Die Schiedsrichter sind bereit. Ein paar Handballinteressierte sind eingetroffen. Die Funktionsfähigkeit der Hupe wurde durch Trainer Beyer nachgewiesen.

Reporter: „Liebe Fans, heute werden wir uns auf einen kurzen Bericht aus Kirchheim beschränken-“

Fan: „Da die Berichte sonst so lang und ausschweifend sind…“

Reporter: „-euch aber natürlich alles wichtige vom ‘David gegen Goliath Spiel‘ berichten. Die Mannschaft der SG Kirchheim wartet noch immer auf ihre ersten Punkte und empfängt heute den TSV Germania Malsch. Malsch, zu diesem Zeitpunkt auf Platz zwei in der Tabelle, braucht die heute ausgespielten zwei Punkte, um wieder an Ilvesheim vorbei an die Tabellenspitze zu ziehen und-“

Fan (eindeutig als Kirchheimer identifiziert): „Und wir brauchen die Punkte mehr.“

 

Akt 2

SG Kirchheim, Halle 1, Tribüne. Beide Mannschaften sind auf der Spielfläche eingetroffen. Nach neuer Kirchheimer Sitte liegen nasse Handtücher bereit. Die Schiedsrichter begrüßen die Mannschaften. Anpfiff.

Reporter: „Malsch hat Anwurf. Die Mannschaft der SGK beginnt mit einer 6:0 Abwehr. Ihr erinnert euch, den Großteil der Saison hat die SGK mit einem offensiven System gespielt…und Malsch geht mit dem ersten Tor in Führung.“

(circa 10 min später)

Reporter: „Sechs Tore für Slyther- Malsch! Aber jetzt kommt die Auszeit von Seiten der Heimmannschaft… Und das erste Tor für die SGK! Jetzt scheinen die Kirchheimerinnen ins Spiel gefunden zu haben und ziehen nach auf 4:8.“

Fan: „Das sah doch jetzt ganz gut aus.“

 

Akt 3

SG Kirchheim, Halle 1, Tribüne, Halbzeitpause.

Reporter: „Obwohl die SGK sich Mitte der ersten Halbzeit gefangen hat und einfache, spontane Würfe aus dem Rückraum gewagt hat, die oft und zielsicher das Tor trafen, konnte der Abstand auf den Gegner mit vier bis fünf Toren nur für einige Minuten gehalten werden. Zur Halbzeitpause trennten sich beide Mannschaften mit einem 8:16. Trotz alledem ist die Stimmung der Kirchheimerinnen immer noch gut. Besser zumindest als auf der Tribüne. Und dies trotz Heimspieltag!“

Fan: „Hold my beer!“ (Drückt dem Reporter sein Kellerbier in die Hand.)

 

Akt 4

Weiterhin unverändert: SG Kirchheim, Halle 1, Tribüne.

Reporter: „Also, für die Kirchheimerinnen läuft es…“

Fan: „Suboptimal.“

Reporter: „Suboptimal, das trifft es ganz gut. Der Wille, ein Tor zu werfen, ist aktuell wenig erkennbar, dafür zeigt sich Malsch sehr treffsicher von den Außenpositionen. 2-min-Strafen schwächen insbesondere die Abwehr der SGK und viele Passungenauigkeiten ermöglichen den Gästen Tempogegenstöße. Wir hatten aber auch auf Kirchheimer Seite einen sehr schönen Tempogegenstoß mit weitem Pass nach vorne, das will ich nicht verschweigen. Aber insgesamt beginnt die zweite Halbzeit schlechter als die Erste. Allerdings sind wir im vierten Akt, entsprechend könnte die dramatische Wendung noch kommen.“

Fan: „Was für ein vierter Akt?“

 

Akt 5

SG Kirchheim, Halle 1, Vorraum. Das Spiel wurde vor wenigen Minuten abgepfiffen. Stimmen zum Spiel stehen noch nicht bereit. Der Fan lud den Reporter ein, ihm die gastronomischen Vorzüge der Halle zu zeigen. Der Reporter kam dieser Einladung gerne nach.

Reporter: „Kommen wir zum Abschlussbericht: In der letzten Viertelstunde spielte die SGK noch einmal frei auf und nahm sich ohne weiteres Nachdenken Würfe, für die zuvor keiner Verantwortung übernehmen wollte. Auch die Abwehr wurde noch einmal aktiver und erkämpfte sich erfolgreich Bälle. Zur großen Wende kam es nicht mehr, trotzdem war es ein schöner Abschluss für das Spiel. Malsch fährt mit der Tabellenführung nach Hause und Kirchheim geht trotzdem mit fast durchgehend fröhlichen Gesichtern in den Sonntagabend. Das war es von uns, wir sehen uns nächste Woche beim Auswärtsspiel der SGK gegen Bammental-Mückenloch.“

Fan: „Ganz kurz, im Namen des Vereins und der Mannschaft bedanke ich mich bei alles Zuschauern, die vorbeigeschaut haben, bei allen Freiwilligen, die diesen Spieltag unterstützt haben und bei der Hallenuhr, die zumindest in diesem Spiel ihren Dienst fehlerfrei verrichtet hat.“

 

 

 


TV Edingen – SG Kirchheim 36:23

Van den Berg (Tor), Pauling (2), Heumann, Schmidt (1), Dierolf (1), Kaltschmitt (1), Naumann, Lohnherr (5), Gehring, Wolf (5, 1/1), Wettengl (1), Henseler (1), Steubing (6) Brun (Tor)

Mannschaftsoffizielle: Beyer

 

Nach drei Wochen Pause spielte am Sonntag unsere erste Damenmannschaft gegen den TV Edingen. Wie in einem Déjà-vu des Hinspiels kamen die Kirchheimer zunächst gut ins Spiel und bis zur 15. Minute erkämpften beide Mannschaften sich nur wenige Tore (Spielstand 4:4). In der Abwehr wurden klare Absprachen getroffen und auch der Abschluss war in den ersten Angriffen konsequent. Dann gelangen den Gegnern nach ungünstigen Ballverlusten unserseits allerdings zwei schnelle Tore hintereinander, sodass sich sichtbar die Dynamik verschob: mit dem Gefühl hinterherzurennen, gelangen vorne auch kaum noch Torerfolge. Die Edinger Damen verstanden es, ihre große Stärke, die hohe Spielgeschwindigkeit gezielt gegen eine zunehmend zerstreute Abwehr einzusetzen. Vor allem diese schnellen Tore führten zum überraschend deutlichen Halbzeitstand von 14:7.

Dieser Zustand setzte sich zu Beginn der zweiten Hälfte fort: die Kirchheimerinnen kamen schlecht wieder in die Partie und ließen sichtlich die Köpfe hängen. Die Rückraumspielerinnen der Edinger nutzten aus, dass die Abwehr viel zu spät erst stand und konnten so auch im Zusammenspiel mit dem Kreis schnelle Tore erzielen.  Erst gegen Ende konnten sich die Mädels nochmal berappeln und zeigten den gekommenen Fans noch ein paar schön erarbeitete Tore um zumindest bis auf 36:23 verkürzen zu können.

 

 

Trotzdem ist dieses Spiel in der Bilanz eine weitere klare Niederlage, die zwar Anlass zur Umstrukturierung bringt, aber gleichzeitig nicht die Motivation der Mannschaft stören darf. Es ist zwar bis jetzt eine ernüchternde Saison, aber wie die letzten Jahre gezeigt haben, ist es immer möglich auch beim unwahrscheinlichsten Gegner Punkte zu holen! Ein besonders großes Danke an Ina Dierolf und Lisa Kaltschmitt aus der zweiten Mannschaft, die uns unterstützten.

 

 


PSV Knights Heidelberg - SG Kirchheim (34:19)

Van den Berg (Tor), Schokolowski (2), Derst (5), Henseler, Lohnherr, Fehn (1), Nikolaczek (2), Wolf (5, 3/2), Gehring (1), Wettengl (1), Neuschwander, Praefcke (Tor), Steubing (2)

Mannschaftsoffizieller: Beyer

 

Am vergangenen Sonntag spielte die erste Damenmannschaft der SG Kirchheim nur einen Steinwurf von zu Hause entfernt bei den Gastgebern vom PSV Heidelberg auf. Unser Derby sozusagen. Vielleicht erinnerst du dich zurück an den Beginn der Saison, welche mit dem Spiel gegen den PSV begonnen hatte. Vergleicht man jetzt das Ergebnis aus dem Oktober (22:33 zu Gunsten des PSVs) mit dem absoluten Ergebnis vom aktuellen Spiel, sollte man meinen, Kirchheim habe über die Saison keine Fortschritte gemacht. Dies stimmt nicht ganz.

Die Hektik des ersten Spiels und auch deren technische Fehler sind zurück gegangen und haben einem zügigeren Spielfluss mit Auftakthandlungen und schneller zweiter Welle Platz gemacht. Nichtsdestotrotz scheiterte die SGK wieder vermehrt an den Pfosten und der Torwärterin der Gegner und nutzte auch gute Chancen nicht. Die Gelegenheiten zum Tempogegenstoß wurden in ungefähr 50 Prozent der Fälle sinnvoll genutzt und insbesondere von links außen gab es viele schöne Tore, doch oft landete der Ball auch im Aus oder wurde abgefangen. Trotz agiler Abwehr fing sich Kirchheim bis zur Halbzeit zu viele Gegentore ein (Halbzeitstand 18:11) und konnte diese im Laufe der zweiten Halbzeit auch nicht verringern. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit nahmen die Kirchheimerinnen auch ungünstige Chancen wahr, frei nach dem Motto, dass jetzt auch nichts mehr zu verlieren sei. Diese Taktik ging leider nicht auf und die Tordifferenz nahm im Laufe der letzten Viertelstunde noch einmal ordentlich zu.

 

Trotz alledem freuen wir uns auf unser nächstes Spiel gegen den TV Edingen und noch mehr über die Fans, die tapfer und treu zu uns stehen und uns auch diesen Sonntag zum PSV begleitet haben.

 

 


SG Kirchheim – SGH Waldbrunn/Eberbach 16:23

Van den Berg (Tor), Pauling (1, 2/0), Schokolowski (1), Derst (1), Henseler (1), Nikolaczek (3), Naumann, Wolf (4, 2/1), Gehring, Wettengl (3), Brun (Tor), Steubing (2), Schmidt

Mannschaftsoffizielle: Beyer, Fehn

 

 

Am Sonntag stand der erste Kirchheimer Heimspieltag des Jahres an! Im letzten Spiel hieß der Gegner auch schon SGH Waldbrunn und dieses Wochenende gab es einiges wiedergutzumachen nach der hohen Niederlage im Hinspiel. Tatsächlich, auch wenn der Spielstand es vielleicht nicht vermuten lässt, bekamen die Zuschauer ein ganz anderes Spiel zu sehen.

 

Zunächst einmal die positiven Aspekte: die Abwehr. In der Verteidigung waren die Kirchheimer laut und konsequent. Es wurde direkt ausgeholfen und so konnte verhindert werden, dass die Gegner wie letzte Woche ins Laufen kamen. Im Vergleich zum Hinspiel war endlich wieder der Kampfgeist zu sehen! Hervorzuheben ist auch die besonders starke Leistung von Torhüterin Nathalie Brun, die nicht nur 7-Meter sondern auch Konter halten konnte. Dreiundzwanzig Gegentore sprechen für sich; besonders wenn man bedenkt, dass es nach zwanzig Minuten erst 5:5 stand.

 

Daraus kann man aber bereits das Problem der Kirchheimerinnen ablesen: der Angriff. Dieses Spiel gab es auch viele schöne Aktionen zu sehen. Trotzdem waren die Spielerinnen im Abschluss nicht präzise und willensstark genug, und nach einem Tor zu unkonzentriert, um sich rechtzeitig neu zu sortieren. Ein paar unglückliche Konter ermöglichten es den Gegnerinnen sich zum Halbzeitstand von 5:8 abzusetzen, was für die zweite Hälfte bedeutete, dass die Kirchheimer Damen dauerhaft einem Rückstand hinterherliefen. Bis fünfzehn Minuten vor Schluss konnten sie sich immer wieder auf ein Tor herankämpfen, aber in den entscheidenden Momenten wurde der Ball nicht ins Tor gebracht. Im Verlauf gab es einige klare Torchancen, darunter auch drei 7-Meter-Würfe, die nicht verwandelt wurden; definitiv ein Ansatzpunkt für das weitere Training. Dann gingen irgendwann auch die Kräfte zu Neige und damit wurde die zuvor starke Abwehr langsamer, sodass die Gegner durch schnelle Tore davonziehen konnten.

 

 

Das Endergebnis von 16:23 spiegelt also nicht ganz den Spielverlauf wider, aber sehr wohl das große Angriffsproblem, dass die Mannschaft immer noch hat. Die Spielstände sind zum Glück nicht mehr so deutlich wie zu Beginn der Saison, was vor allem dem Erstarken der Abwehr zu verdanken ist, aber sechzehn Treffer bleiben zu wenig, um Siege davonzutragen. Gleichzeitig scheint der Kampfgeist der Kirchheimerinnen wiedererwacht, was nach dem letzten Spiel nicht unbedingt zu erwarten war, und es bleibt abzusehen ob es wieder aufwärts geht. An Motivation mangelt es zumindest nicht!

 

 


SGH Waldbrunn/Eberbach - SG Kirchheim (34:21)

Van den Berg (Tor), Pauling (3), Schokolowski (1), Derst (5), Henseler (2), Lohnherr (2), Nikolaczek, Naumann (1), Wolf (4), Gehring, Wettengl, Brun (Tor), Steubing (2), Schmidt (1)

Mannschaftsoffizieller: Beyer

 

Nach zwei Wochen Weihnachtspause und viel gutem Essen muss man sich wieder sportlich betätigen, sonst wird das mit der Rückrunde nichts (und mit dem Weihnachtsspeck auch nicht). Also traf sich die erste Damenmannschaft der SGK schon an Heiligen drei Könige zum ersten Training im neuen Jahr. Am Ende der Woche stand das letzte Spiel der Hinrunde gegen die punktgleiche Mannschaft Waldbrunn/Eberbach an. So viel stand fest, in diesem Spiel würde eine der beiden Mannschaften ihre ersten Punkte in der aktuellen Saison machen und Kirchheim wollte diese natürlich für sich verbuchen. Um die Spannung direkt aufzulösen – diesmal war es auch auf dem Feld kein Krimi – die Punkte gingen an Waldbrunn/Eberbach.

Von der stetigen Verbesserung der Kirchheimerinnen, von welcher wir im Dezember berichteten, war am Samstag beim Auswärtsspiel nichts zu sehen. Der flüssige Spielfluss der letzten Partien machte insbesondere am Anfang einem langsamen und von Einzelaktionen gespickten Spiel Platz. Dies lag keinesfalls an fehlender Motivation. Eher das Gegenteil schien der Fall zu sein: Der Wille nach Toren führte zu zu frühen und fahrigen Abschlüssen. Auch bei gut erlaufenen Tempogegenstößen und erarbeiteten Sieben-Meter-Würfen belohnten sich die Spielerinnen der SGK nicht und vergaben oft gute Chancen. Leider kamen die technischen Fehler zurück aus ihrer dunklen Ecke und waren besonders präsent nach guten Ballgewinnen in der Abwehr und den folgenden, eher hektischen Angriffen auf die Gegenseite. Obwohl die Angriffe im Laufe der ersten Spielhälfte flüssiger wurden, sprach der Halbzeitstand von 19:11 Bände.

Die zweite Hälfte begann besser und Kirchheim konnte innerhalb von 15 Minuten sogar wieder auf vier Tore herankommen (23:19). Dennoch verhinderte Pech bei Torwürfen und die Probleme der Abwehr, dass Waldbrunn/Eberbach wirklich eingeholt werden konnte oder immerhin der Abstand konstant gehalten werden konnte. So waren sowohl Würfe der Gegner von außen zu oft zu frei möglich als auch der Mittelblock zu offen. Das haben wir schon besser hinbekommen!

 

Abschließend kann man nicht mehr sagen, als dass der Tiefpunkt jetzt erreicht ist. Aber dementsprechend kann es nur nach oben gehen und wie man weiß, mit der Rückrunde kommt die Chance, sich zu revanchieren. Für uns liegt die Möglichkeit in sehr naher Zukunft, denn kommenden Sonntag empfangen wir Waldbrunn/Eberbach bei uns zuhause. Jetzt bleibt nur noch allen mitgereisten Fans zu danken und allen, auch dir, liebem Handballfan, ein frohes neues Jahr zu wünschen!

 

 


SG Kirchheim – LSV Ladenburg 20:23

Van den Berg (Tor), Pauling (1), Schokolowski, Derst (2), Henseler, Fehn (1), Nikolaczek (3), Naumann, Wolf (7, 2/2), Gehring (1), Wettengl (2), Brun (Tor), Steubing (3)

Mannschaftsoffizielle: Beyer

 

Der letzte Spielbericht war keine Übertreibung: zum letzten Spiel des Jahres traten die Spielerinnen voller Tatendrang und mit viel Motivation auf die Spielfläche, um sich selbst ein Weihnachtsgeschenk zu machen.

 

Wie so oft diese Saison konnte dieses Gefühl jedoch nicht auf die ersten Minuten übertragen werden: die Abwehr war gut und es gab Chancen, die jedoch leider nicht verwandelt wurden, da viele der Würfe nicht konsequent genug waren. Die Torfrau der Gegner machte den Spielern das Leben schwer und von außen gelangen den Gegnern einige Würfe, die die Kirchheimer verhindern hätten müssen. So kam es nach 15 Minuten zu dem Spielstand von 1:7, mit dem es sehr schwierig wird ein Spiel zu drehen. Trotzdem kämpften die Damen und kamen immer näher heran, bis es in der 25. Minute zu einer äußerst undankbaren Situation kam: bei nur einem Tor Rückstand wurde der Gegenstoß von Verena Nicolaczek unterbrochen, um dem gegnerischen Trainer eine Verwarnung wegen Meckern zu geben. Auch lautstarker Protest half da nicht und nachdem der darauffolgende Freiwurf nicht in ein Tor verwandelt werden konnte nach der klaren Torchance, sank sichtlich die Moral. Bis zur Halbzeitpause konnte nur Schlimmeres verhindert werden und der Stand lautete schließlich 8:11.

Auch den Beginn der zweiten Hälfte verschliefen die Kircheimerinnen etwas und so konnte der Vorsprung der Gegner auf fünf Tore wachsen – größer sollte er aber auch nicht mehr werden. Was zu Anfang der Saison noch deutlich fehlte aber am Samstag in der Halle greifbar war, war Kampfgeist. Die Spielerinnen kämpften sich noch einmal auf ein Tor Rückstand heran, kamen endlich etwas ins Angriffsspiel und verteidigten in der Abwehr stark. Am Ende ließ die Kraft aber leider nach; die Ladenburgerinnen behielten im schnellen Schlagabtausch die Oberhand und konnten das Spiel mit 20:23 gewinnen.

 

Ein bisschen fühlt es sich so an, als ob man als Berichteschreiber den letzten Absatz von der vorherigen Woche kopieren könnte: Schade, da wäre mehr drin gewesen. Und schade, dass wir immer noch nicht unser Potential in Punkte umsetzen. Trotzdem sollte jetzt nicht der Kopf in den Sand gesteckt werden: es gibt im Januar noch ein Spiel der Hinrunde und in der Rückrunde warten einige Gegner, mit denen wir noch eine Rechnung offen haben!

 

 

Jetzt erstmal einen guten Rutsch und ein hoffentlich auf Bald in der Handballhalle! Danke für die tatkräftige Unterstützung dieses Jahr!

 

 


TV Eppelheim - SG HD-Kirchheim (31:28)

Van den Berg (Tor), Pauling (2), Derst (2), Henseler (3), Lohnherr (5), Fehn, Nikolaczek, Wolf (9, 7/6), Gehring (3), Wettengl, Brun (Tor), Steubing (4), Schmidt

Mannschaftsoffizielle: Schokolowski, Beyer, Neuschwander, Naumann

 

Lieber  Leser,

 

falls du dich schon gewundert haben, warum wir dich so lange auf den aktuellen Bericht haben warten lassen: Wir wollten die Spannung steigern. Wenn du bereit bist für einen wahren Krimi, dann müssen wir dich enttäuschen. Du hast ihn verpasst, wenn du am Samstagabend nicht in der Capri-Sonne-Arena in Eppelheim warst. Dort empfingen die Damen des TV Eppelheims die (nicht so weit gereisten) Gäste der SG Kirchheim. Um schon jetzt die Pointe vorweg zu nehmen (sieh es ein, dies ist nur ein Spielbericht), es war das bisher beste Spiel der SG Kirchheim.

 

Der Beginn der ersten Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften spielten schnelle Angriffe und schenkten sich gegenseitig nichts. Während Eppelheim anfangs jeweils ein Tor vorlegte und es Kirchheim in Zugzwang setzte, so gelang es den Gästen ab Mitte der Halbzeit die Führung zu übernehmen und diese zwischenzeitlich auf einen Drei-Tore-Vorsprung auszubauen. Dieser Vorsprung konnte leider nicht bis zur Pause gehalten werden, so dass die erste Spielhälfte nur mit einem Tor Vorsprung für die Kirchheimerinnen abgepfiffen wurde (12:13).

Allgemein prägte eine offensive, schnelle Abwehr die erste Hälfte, welche größtenteils gut funktionierte. Auch der Kirchheimer Angriff spielte schneller und flüssiger im Vergleich zu den vergangenen Spielen. Ausbaufähig ist war Verhalten in Unter- sowie in Überzahl. Hier wurden Chancen nicht genutzt und Gegentore zu einfach zugelassen. Dies ist aber nichts, was nicht trainiert werden kann.

Die Eppelheimerinnen kamen besser in die zweite Hälfte und führten bereits nach zehn Minuten mit vier Toren (20:16). Kirchheim konnte diesen Vorsprung aber wieder erfolgreich aufholen und blieb den Gastgebern bin zu den letzten Minuten dicht auf den Fersen. Wie von einigen Zuschauern bereits vor Anpfiff vermutet wurde, entschied sich das Spiel in den letzten fünf Minuten, in denen (Verletzungs-)Pech und technische Fehler Kirchheim doch noch die Niederlage bescherten.

 

 

Nichtsdestotrotz hat die erste Mannschaft des SG Kirchheim in den letzten Spielen eine enorme Leistungssteigerung erfahren, so dass der erste Sieg der Saison überfällig ist. Wir gehen deswegen voller Tatendrang und mit viel Motivation in das letzte Spiel in diesem Kalenderjahr und erspielen uns unser verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Wie immer bedanken wir uns bei den mitgereisten Fans und wünschen allen, auch dir, lieber Leser, eine schöne Adventszeit.

 

 


SG Kirchheim – Spvgg Ilvesheim 21:30

Van den Berg (Tor), Pauling (2), Derst, Henseler, Fehn, Nikolaczek, Wolf (10, 6/8), Gehring (3), Wettengl (2), Brun (Tor), Steubing (2), Schmidt (1)

Mannschaftsoffizielle: Beyer, Neuschwander, Lohnherr

 

 

Am Samstag musste die erste Damenmannschaft der SG Kirchheim gegen den Tabellenführer Spvgg Ilvesheim ran. Nach einer knappen Niederlage im letzten Spiel, aber einigen schönen Aktionen, sollte jetzt daran angeknüpft werden und die Mannschaft freute sich auf die Begegnung.

 

Diese Vorfreude war direkt spürbar: die Abwehr war laut und stand schon in den ersten Minuten sicher, sodass zu Anfang gut mit dem Gegner mitgehalten werden konnte. Im Angriff waren einige schöne Tore zu sehen, vor allem das Spiel an den Kreis funktionierte sehr gut. Zwar setzten sich die Ilvesheimer dennoch etwas ab, aber der Kampfgeist unserer Damen ging dadurch nicht verloren. Nur konnten leider Ballgewinne nicht durch Tore belohnt werden! Der Halbzeitstand lautete damit 10:16. Nach der Halbzeit war das kirchheimer Spiel wieder etwas langsamer und man tat sich im Angriff zunehmend schwer; Torhüterin Nathalie Brun hielt allerdings sehr stark und ermöglichte es der Mannschaft dadurch am Gegner dran zu bleiben. Erst am Ende der zweiten Halbzeit baute Ilvesheim seine Führung noch etwas aus auf den Endstand 21:30.

 

 

Leider sprach am Ende das Ergebnis doch gegen Kirchheim, aber es geht weiter bergauf! Wir freuen uns außerdem mit Lina Schmidt eine neue Spielerin begrüßen zu dürfen, die ihren Einstieg direkt mit einem Tor feiern konnte! Das nächste Damenspiel ist am 07.12. um 18:00 Uhr in Eppelheim zu sehen – wir freuen uns über jeden der dafür einen kleinen Ausflug einplant!

 

 


TSV Birkenau 3 - SG Kirchheim

Van den Berg (Tor), Pauling (3), Derst (2), Henseler (2, 1/1), Nikolaczek (2), Wolf (9, 6/6), Gehring, Wettengl (1), Brun (Tor), Steubing (1), Fehn, Körsmeier

Mannschaftsoffizieller: Beyer

Lieber Leser,

wenn du als SGK-Fan, begeisterter Sportsfreund oder einfach nur Interessierter unsere Spiele die letzten Wochen verfolgt hast, dann könnte dir der Negativtrend aufgefallen sein. Seien wir ehrlich: wenn er dir nicht aufgefallen ist, spricht dies nicht für deine Beobachtungsgabe. So berichteten wir beispielsweise in der letzten Woche von einem einfallslosen Angriff und einer lückenhaften Abwehr. Ganz im Sinne einer guten Geschichte können wir dir nur eine Woche später von einer überraschenden Wendung erzählen. Die Begegnung trug sich auswärts um Punkt zwölf Uhr mittags gegen die dritte Mannschaft des TSV Birkenau zu.

 

Die Kirchheimerinnen begannen von Anfang an mit einer aktiven, offensiven Abwehr und einer großartigen Torhüterleistung, mit der sich die Birkenauerinnen auch in ihrer eigenen Halle schwertaten. Der Ballwechsel konnte wiederholt gestört werden, sodass die Heimmannschaft durch mehrfaches Zeitspiel in Wurfzwang kam. Obwohl dies durch platzierte Bälle aus dem Rückraum durchaus zu Treffern führte, erlaubte ihre Abwehr den Kirchheimerinnen einige Ballgewinne und mit gut gespielten Pässen nach vorne auch Tempogegenstöße. Leider scheiterte es hier noch ein wenig an der Belohnung, denn anders als die Vorteile des offensiven Abwehrsystems durch schnelle Beine wurden die Torchancen nicht genutzt.

Wenn wir uns zurück erinnern an die letzten Spiele, so waren es oft die Kirchheimerinnen, die in Zeitspiel gerieten, weil der Angrifft ideenlos blieb. In diesem Spiel wurden neue Varianten eingesetzt und schnell gespielt. Oft führte dies zu guten Toren und Torchancen von allen Positionen. Auch wurden die Chancen der Sieben-Meter-Würfe durchweg genutzt. Dennoch zogen sich einige technische Fehler durch das gesamte Spiel, was den Gegnern gelegen kam. Insgesamt war es dennoch eine äußerst sehenswerte erste Halbzeit mit einem Zwischenstand von 12:11.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit knüpfte Kirchheim an seine guten Leistungen aus der ersten Hälfte an und ging auch kurzzeitig in Führung. Leider kam es dann zum Einbruch in der Konzentration und Leistung, so dass über längere Zeit kein Tor mehr erzielt werden konnte. Die Birkenauerinnen wussten unsere Schwäche auszunutzen und gingen zwischenzeitlich mit sechs Toren in Führung. Zum Ende des Spieles konnte die SGK sich wieder herankämpfen, musste das Spiel aber mit einem 23:20 verloren geben.

 

 

Damit haben die ersten Damen aber endlich eine Spielweise gezeigt, die Spaß macht anzusehen und mit der auch die ersten Punkte eingefahren werden könnten! Zur Erinnerung, im letzten Spiel hießen wir Maren Körsmeier bei uns als neue Spielerin willkommen. Leider hat sie sich in diesem Spiel schon am Knie verletzt. Wir hoffen, es ist nichts Langfristiges und wünschen ihr gute Besserung. Der letzte Dank gilt allen Fans, die uns heute zu ungewöhnlich früher Stunde zum Auswärtsspiel begleitet haben und natürlich dir, lieber Leser, für das Interesse!

 

 


SG Kirchheim - SG Bammental-Mückenloch (14:38)

Van den Berg (Tor), Pauling (2), Reinhard, Derst (3), Henseler (3), Dierolf, Naumann (1), Kaltschmitt, Neuschwander, Praefcke (Tor), Steubing (4), Fehn (1/1), Brun (Tor), Körsmeier

Mannschaftsoffizielle: Gehring, Beyer, Schokolowski

 

Am vergangenen Samstag fand der Heimspieltag bei der SG Kirchheim seinen Abschluss im Spiel der ersten Damen gegen die Mannschaft der SG Bammeltal-Mückenloch. Ähnlich verregnet wie das aktuelle Herbstwetter hatte auch die Saison für die Kirchheimerinnen gestartet. Die im Sommer neu durchmischte Mannschaft hat noch immer nicht vollständig zu sich selbst gefunden und das hat sich in diesem Spiel leider wieder gezeigt.

 

Bereits von Beginn an spielte Kirchheim wenig kreativ im Angriff und war zudem von Pfostenpech verfolgt. Dies betraf über das ganze Spiel besonders die Würfe aus dem Rückraum und auch zwei der drei zugesprochenen Siebenmeter. Gleichzeitig war die Gegenwehr in der passiven Abwehr nicht stark genug, um die Gäste von einer frühzeitigen, deutlichen Führung im Ergebnis abzuhalten. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit besserte sich die Lage für die Kirchheimerinnen kurzzeitig, als einige schnelle Tore geworfen wurden und vermehrt Fehler im Spiel der Gäste auftraten. Dies erlaubte trotz des Halbzeitstands von 9:19 einen positiven Blick in den zweiten Teil des Spiels.

Hier konnten die positiven Impulse der letzten Minuten vor der Pause leider nicht aufgegriffen werden. Die Fehler in der Abwehr erlaubten den Gegnern zügig Tore, während der Angriff wenig einfallsreich spielte. Einige technische Fehler gepaart mit anhaltendem Wurfpech ermöglichten Bammental-Mückenloch in der letzten Viertelstunde außerdem zahlreiche Tempogegenstöße, denen auch die Torwarte nicht mehr viel entgegensetzten konnten.  Dies führte zu einer äußerst deutlichen Niederlage von 14:38.

 

 

Während diese Pleite schmerzhaft zieht, begrüßen wir ganz herzlich unser neues Teammitglied Maren Körsmeier, die sich bereits im ersten Spiel mit selbstbewussten Würfen aus dem Rückraum ausgezeichnet hat. Gleichzeitig bedanken wir uns für die großartige Unterstützung aus der 1b durch Susanne Reinhard, Ina Dierolf und Lisa Kaltschmitt, die uns trotz eigenem Spiel am selben Tag tatkräftig unterstützt haben. Von ihren bewanderten Augen und ihrer Gelassenheit im Spiel können wir uns noch eine Scheibe abschneiden. Wie immer gilt der letzte Dank den Zuschauern, die uns wieder bis zum Schluss unterstützt haben. Jetzt gilt es, Willen, Ehrgeiz und Tatendrang zusammen zu klauben, sodass der Besuch in der Halle für unsere Fans wieder mehr zu bieten hat!

 

 


TSVG Malsch - SG Kirchheim (34:16)

Van den Berg (Tor), Pauling, Schokolowski, Derst (3), Henseler (2), Naumann, Wolf (4, 1/3), Wettengl (1), Neuschwander, Steubing (1), Fehn (3), Brun (Tor)

Mannschaftsoffizielle: Beyer, Gehring

 

Am vergangenen Samstag in Malsch traten die Kirchheimer Damen zum ersten Auswärtsspiel der Saison an. Ganz ohne Druck und mit erfolgreichen Trainingseinheiten im Rücken sollte nach zwei Pleiten zu Hause gezeigt werden, was man kann.

 

In der ersten Halbzeit gelang das auch sehr gut: Neben guter Abwehrarbeit, gab es für die Zuschauer auch endlich Tore zu sehen. Das Aufatmen der Mannschaft war spürbar und schlug sich in der Spielweise nieder: Es wurden im Angriff neue Dinge ausprobiert und mit dem Erfolg dieser Taktik konnte auch Selbstbewusstsein getankt werden. Anfangs gab es zwar Schwierigkeiten im ungewohnten Spiel mit Harz, aber auch dies hinderte die Kirchheimerinnen nicht daran präsent zu sein, anders als in den vorangegangenen Spielen. Auch mehrere 2-Minuten-Strafen brachten die Abwehr nicht durcheinander. In der Anfangsphase waren beide Mannschaften gleichauf und obwohl die Gegner sich nach einer Viertelstunde einen kleinen Abstand verschaffen konnten, war das Halbzeitergebnis von 9:13 durchaus zufriedenstellend.

 

Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit verflog dieser neu-gewonnene Enthusiasmus allerdings schnell. In den ersten zehn Minuten fehlte die Konzentration wodurch den Gegnern einige schnelle Tore gelangen und sie ihren Vorsprung gut ausbauen konnten. Die Schwierigkeit der Kirchheimerinnen sich durchzusetzen und Tore zu werfen verstärkte dies nur. Im weiteren Spielverlauf wurde zudem deutlich, dass es unserer Mannschaft an Kondition fehlt, wodurch auch die Abwehrarbeit deutlich nachließ. Erst in den letzten zehn Minuten konnten sich die Mädels zusammenreißen und noch ein paar schnelle Tore werfen; trotzdem bleibt das ernüchternde Ergebnis von 16:34.

 

 

Leider verletzte sich auch noch unsere Kreisläuferin Janin Schokolowski bereits in der ersten Halbzeit unglücklich am Knöchel – wir hoffen, dass die Verletzung keine schwerwiegende ist und wünschen gute Besserung! Warum es nicht gelang das Selbstbewusstsein der ersten Halbzeit auf die zweite zu übertragen, muss schnell geklärt werden, denn unser nächstes Spiel bestreiten wir schon am 9.11. um 17:00 Uhr zu Hause gegen die SG Bammental-Mückenloch. Bis dahin trainieren wir fleißig weiter und hoffen uns bald mal für die Mühen zu belohnen!

 

 


SG Kirchheim – TV Edingen (18:29)

Van den Berg (Tor), Pauling, Schokolowski, Derst (1), Henseler, Naumann, Wolf (7, 3/3), Wettengl (4), Neuschwander (2), Steubing (1), Fehn (3), Brun (Tor)

Mannschaftsoffizielle: Beyer, Nikolaczek, Gehring

 

Das Spiel am Sonntag, den 26.10.19, gegen den TV Edingen startete anders als das vorherige Rundenspiel der Kirchheimer sehr gut: In schönen Aktionen konnten zwei Tore erzielt werden und somit direkt die Führung geholt werden. Daraufhin spielten die Edinger auch etwas auf und bis zur zehnten Minute war es ein schönes ausgeglichenes Spiel (3:4), in dem sowohl die kirchheimer Abwehr stand als auch im Angriff gezeigt wurde, was wir können. Dann, vielleicht durch die Nervosität, die entstand, als man merkte, dass es tatsächlich eine reelle Chance auf Punkte gegen den Tabellenführer gab, wurde ein Schalter im Kopf umgelegt und das Spiel wurde wieder chaotisch. Vorne wurde ohne Ideen in die Abwehr gestoßen und durch zahlreiche technische Fehler der Ball abgegeben, während die Gegner hinten einen freien Konter nach dem anderen laufen konnten. Die Führung der Edinger wurde dadurch immer größer und so konnten unsere Damen nur zusehen wie sie bis zur Pause bis auf 5:18 ausgebaut werden konnte.

 

In einem Handballspiel ist es ganz entscheidend, wie man aus der Halbzeitpause zurückkommt. Die Ansprache von Trainer Michael Beyer scheint am Sonntag gewirkt zu haben, denn auf einmal waren die Kirchheimerinnen wieder wacher und durch eine Umstellung der Abwehr auf eine 6:0-Formation konnten auch Ballgewinne verzeichnet werden. Endlich wurden diese dann auch vorne im Angriff genutzt werden und mit etwas Kreativität konnten einige schöne Tore erzielt werden. Auch wenn die Taktik nicht die angestrebte war, so konnte dadurch der Kampfgeist in den Mädels geweckt werden und für die Zuschauer gab es doch noch etwas zu sehen. Mit 13:11 Toren konnten die Damen der SGK die zweite Halbzeit für sich entscheiden, allerdings hat ein Handballspiel leider zwei davon und so blieb es beim Endstand von 18:29 und zwei Punkten für den Gegner.

 

 

Insgesamt fehlte es an Schnelligkeit und auch an einer großen Portion Selbstvertrauen, dann wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen, wie man in der zweiten Halbzeit sehen konnte. Man kann sich aber wohl einigen, dass fünf Tore in einer Halbzeit zu wenig sind, um ein Spiel zu gewinnen, und es am kommenden Samstag in Malsch ein bisschen mehr Treffsicherheit benötigen wird, um die ersten Punkte nach Kirchheim zu holen!

 

 


Pokalrunde 19/20 - SG Kirchheim - TV Viktoria Dielheim (20:33)

Van den Berg (Tor), Pauling (1), Schokolowski, Derst (2/1), Naumann (3), Wolf (3/1), Wettengl (3), Neuschwander (1), Steubing (5), Fehn (2), Brun (Tor)

Mannschaftsoffizielle: Beyer, Nikolaczek

 

Nachdem der Start in die neue Saison 19/20 am ersten Spieltag der ersten Damen aus Kirchheim gegen die Nachbarn aus Rohrbach (PSV Heidelberg) wenig erfolgreich lief, stand am Donnerstagabend das Pokalspiel gegen den TV Viktoria Dielheim an. Die Damenmannschaft aus Dielheim spielt als Aufsteiger in die Badenliga nun zwei Ligen über den Kirchheimerinnen. Die SGK nahm diese Herausforderung als Möglichkeit einer letzten Generalprobe, bevor am kommenden Sonntag gegen den TV Edingen ein neuer Beginn für die Saison gesetzt werden soll.

Mit der Einstellung, dass nichts zu verlieren sei, spielte Kirchheim von Anfang an befreiter, schneller und einfallsreicher als im ersten Saisonspiel und brachte sich nach nur 35 Sekunden Spielzeit in Führung. Innerhalb der ersten Viertelstunde wurde der Vorsprung verloren, zurückerobert und ausgebaut. Während Dielheim in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit mit einer besseren Trefferquote überwog, konnten die Kirchheimerinnen dennoch verhindern, dass sich die Gäste mit mehr als drei Toren Führung in die Pause gingen (12:15). Dies wurde maßgeblich unterstützt durch die vielen Paraden von Van den Berg, die auch bei Tempogegenstoß der Dielheimerinnen eigentlich sichere Tore verhinderte.

 

Nach der Pause machten sich in der zweiten Hälfte die technischen Fehler der SGK wieder stärker bemerkbar. Gemeinsam mit einer noch ausbaufähigen Trefferquote geriet der Fluss für die Heimmannschaft ins Stocken. Trotz guter Abwehrleistung setzte sich der Badenligist besonders in der letzten Viertelstunde uneinholbar ab, so dass das Pokalspiel mit einem Endstand von 20:33 abgepfiffen wurde.

 

Trotz des Endstandes hat das Spiel am Donnerstagabend gezeigt, dass die neuen Taktiken von Trainer Michael Beyer erste Erfolge zeigen, auch wenn es noch genug zum Verbessern gibt: So müssen zum Beispiel die beachtlichen Ballgewinne der SGK in Zukunft besser genutzt werden, damit der Ball im Tor und nicht beim Gegner landet. Insgesamt können die Damen trotzdem stolz sein, dass man so gut mit einem eigentlich überlegenen Gegner mithalten kann!

Auf jeden Fall wenden wir uns mit neuer Motivation und Ehrgeiz wieder unserer eigenen Liga zu und können dies am kommenden Sonntag gegen Edingen direkt ausleben. Besonders gefreut haben uns die vielen Fans, die selbst unter der Woche den verregneten Weg zu uns in die Halle gefunden und uns kräftig unterstützten haben. 


SG Kirchheim - PSV Rohrbach (22:33)

Van den Berg (Tor), Pauling, Schokolowski, Derst (2), Henseler (1), Lohnherr, Nikolaczek, Naumann (1), Wolf (9/6), Wettengl (1), Neuschwander (1), Steubing (6), Fehn (1)

Mannschaftsoffizielle: Lanzinger, Bayer, Nikolaczek, Gehring

 

 

Vor dem Spiel am Sonntag war die Aufregung bereits groß: Nicht nur war das erste Spiel der Saison ein Derby gegen den PSV Heidelberg, es war auch das erste Spiel unter dem neuen Trainer Michael Beyer, der die erste Damenmannschaft im Juni übernommen hatte. In den letzten Monaten wurde die gesamte Taktik auf ein schnelleres, dynamischeres Spiel umgestellt und als Belohnung für die harte Arbeit sollte das auch auf dem Spielfeld gezeigt werden.

Leider wurde dies bereits in den ersten Spielminuten in aller Hektik über den Haufen geworfen: es wurden einige Passfehler gemacht und auch in der Abwehr gab es zum Teil große Lücken, sodass der PSV bereits in der ersten Viertelstunde mit 4:11 vorne liegen konnte. Das gegnerische Spiel war temporeicher und konsequenter, während die Kirchheimerinnen weitgehend ideenlos waren. Ärgerlich war auch, dass die Mannschaft wegen mehrerer falschen Eintragungen im Spielbericht, die erste Halbzeit mit nur drei Feldspielerinnen zu Ende bringen musste. Der Halbzeitstand von 9:18 spiegelte daher leider auch das Spiel wider.

In der zweiten Halbzeit besserte sich das Spiel etwas, die Abwehr stand stabiler, wodurch der Abstand zum Gegner immerhin konstant gehalten werden konnten. Zwischendurch ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft, also konnte man sich im Angriff zwar durchsetzen, aber trotzdem wollte der Ball nicht ins Tor, wodurch das Spiel letztendlich verloren ging. Bei uns im Tor wurden auch nur wenige Paraden gezeigt, sodass auch hier nichts am Endstand 22:33 verändert werden konnte.

 

Insgesamt wurde Sonntag klar, dass es noch einige Unsicherheiten gibt. Man konnte sehen, dass die Damen aus Rohrbach sich in ihrem dritten Spiel bereits besser eingespielt hatten, wobei das Spiel dennoch nicht so deutlich hätte ausfallen müssen. Nach so einem Spiel kann man sich nur zurück ins Training vertiefen und gemeinsam als Team Strategien finden, wie noch so eine Partie vermieden werden kann und dann nach vorne schauen: In unseren nächsten Spielen im Pokal gegen den TV Dielheim und in der Runde gegen den TV Edingen, sollen schönere Szenen folgen!

 

 

Wir bedanken uns trotzdem herzlich bei all den Zuschauern, die selbst in strömendem Regen den Weg nach Kirchheim in die Handballhalle gefunden haben und uns angefeuert haben!