Pokalspiel: SG Kirchheim – TSV Rot 2, 22:23 (10:10)

 

Praefke (Tor), Pauling (1), Derst (1), Henseler, Lackermaier (2), Großklaus (1), Lohnherr (4), Eckert (10/4), Wettengl, Steubing (3), Heumann

 

Am Mittwoch reisten die Kirchheimer Damen nach Rot und traten dort im Pokal-Viertelfinale gegen den TSV Rot 2 an. Leider musste verletzungsbedingt auf Judith Vetter verzichtet werden, sowie auf Verena Nikolaczek und Ann-Katrin Wolf. Da die Kirchheimerinnen in der vorigen Saison gegen Rot sowohl im Hin- als auch im Rückspiel als Sieger vom Feld gingen, startete man zuversichtlich in die Partie.

Die ersten 12 Minuten des Spiels waren durch ein ausgeglichenes Kräftemessen gekennzeichnet, bis die Kirchheimer Mädels dann durch einige schöne Aktionen und eine souveräne Abwehrleistung in der 21. Minute einen 4-Tore-Vorsprung herausspielen konnten. Leider konnte dieser Vorsprung nicht bis zur Halbzeit gehalten werden; im Gegenteil, zur Halbzeitpause zierte ein wenig zufriedenstellendes 10:10 die Anzeigetafel. Frisch gestärkt wollten die Kirchheimerinnen in der zweiten Halbzeit vor allem ihre Angriffsleistung verbessern. Dennoch gelang es nicht, sich erneut abzusetzen. Bis zur 51. Spielminute konnte immerhin das Unentschieden gehalten werden, doch dann setzte sich der TSV Rot 2 mit konstant zwei Toren ab. Schlechte Trefferquoten und viele Einzelaktionen, die den Spielfluss unterbrachen, machten es den Handballerinnen aus Rot einfach, diesen Vorsprung zu halten. In den letzten Spielsekunden wurde es dann aber nochmal richtig spannend, als die Kirchheimerinnen wieder bis auf ein Tor herankamen und die Schlusssirene mitten im Wurf auf das gegnerische Tor ertönte. Der Ball landete im Tor, doch das Schiedsrichtergespann entschied, dass das Tor nicht mehr zählt. Hätte der Treffer gezählt, wäre es für beide Teams in die Verlängerung gegangen. Somit zieht nun der TSV Rot 2 in das Halbfinale ein und die Kirchheimerinnen können sich auf die Runde in der Landesliga konzentrieren.

 

Am 13.10.2018 steht das nächste Spiel der Kirchheimer Damen 1 an: Sie erwarten die SG Bammental-Mückenloch in der heimischen Halle (Spielbeginn: 17.30 Uhr; Halle 2).


SG Kirchheim – TSV Birkenau 3, 20:24 (8:10)

 

Praefke, Pauling, Vetter (1), Derst, Henseler (1), Lackermeier (1), Großklaus (2), Lohnherr (1), Nikolaczek (4), Eckert (8), Wolf (1), Wettengl, Steubing (1), Heumann

 

Dieses Wochenende startete unsere erste Damenmannschaft in die lang ersehnte Hinrunde der Landesliga. Nach dem Aufstieg wollen die Mädels jetzt auch in dieser Liga zeigen, was sie draufha-ben und stellen sich gerne den neuen Herausforderungen. Neu im Kader sind Karen Praefke im Tor und Ann-Katrin Wolf, die letzte Saison bereits für die zweite Damenmannschaft spielte.
Am Samstag, den 29. September empfingen die Kirchheimerinnen im Rahmen des ersten Heimspieltages der Saison die dritte Damenmannschaft aus Birkenau. Im Gegensatz zu der sich noch im Aufbau befindenden Handballabteilung der SGK kann der TSV Birkenau schon auf viele Erfolge seiner Handballerinnen und Handballer auch in höheren Ligen verweisen.

Nichtsdestotrotz fand das Duell der Damen auf Augenhöhe statt. Bis zur 21. Spielminute (8:8) war das Spiel sehr ausgeglichen, dann wurden die Kirchheimerinnen aber zunehmend hektisch und unpräzise im Abschluss, sodass bis zur Halbzeitpause kein Tor mehr erzielt werden konnte. Somit starteten die Birkenauer mit zwei Toren Vorsprung in die zweite Hälfte; nach fünf Minuten hatte die Heimmannschaft dies allerdings wieder aufgeholt, fleißig angefeuert von Fans und Bank. Nun war wieder alles drin. Nur fand der Ball den Weg immer seltener in das Tor der Birkenauer. Mitte der zweiten Halbzeit gab es einen Bruch im Kirchheimer Spiel. Die Stärke der SGK-Mädels, das Tempospiel, wurde zunehmend zu hektisch und die Chancen wurden nicht mehr klar herausgespielt und ausgewertet. Zwischenzeitlich konnten die Birkenauer mit bis zu sieben Toren wegziehen. Doch die Kirchheimer gaben nicht auf und zeigten v.a. in den letzten fünf Minuten nochmal ihren Kampgeist, sodass sie bis auf vier Tore an den TSV Birkenau rankamen.

Insgesamt sind Spielerinnen und Trainer mit der Teamleistung zufrieden; insbesondere mit dem Auftritt als Team und dem steten Kampfgeist auf dem Spielfeld. Dennoch wäre in dieser Partie auch ein Sieg für die Kirchheimer Mädels drin gewesen und gilt somit als klares Ziel für das Rückspiel. Trainer und Spieler wissen jetzt, woran es noch zu arbeiten gilt und was schon gut funktioniert. Viel Verschnaufpause haben die Mädels nicht, am Mittwoch, 3. Oktober, treffen die Kirch-heimer im Pokal auf alte Bekannte aus Rot. Anpfiff ist um 19.30 Uhr beim TSV Rot.

 

Zuletzt möchten wir uns bei all den Zuschauern und Fans bedanken, die uns fleißig angefeuert ha-ben. Wir freuen uns auf eine spannende Saison mit euch!


Abschlussbericht Saison 2017/18 - 1. Kirchheimer Damen wird Meister

 

Die Saison 2017/18 in der 1. Kreisliga im Raum Heidelberg ist für die Mannschaft aus Kirchheim erfolgreich zu Ende gegangen. Der 1. Platz wurde erreicht und somit der Aufstieg in die Landesliga.

 

Unter der Leitung von Stefan Krambs und Juri Lienert ging die Mannschaft kaum verändert im Vergleich zur vorigen Saison in die neue Runde. Mit Spinning, vielen Laufeinheiten im Stadion oder im Wald, Kräftigung und zuletzt auch handballspezifisches Training bereitete sich die Mannschaft auf die Saison vor. Schon in den ersten Spielen zeigte sich, dass der Fitnessstand gut war. Spielerisch schlichen sich noch mehrere leichte Fehler ins Spiel ein.

So war letztlich der erste glückliche Sieg mit einem Tor Vorsprung gegen den TSV Rot 2 beispielhaft (19:18). Erst gegen Ende des Spiels konnte man nach einem zwischenzeitlichen vier Tore Rückstand zur eigenen Stärke finden und das Spiel fünf Minuten vor Ende drehen.

Der Sieg brachte Schwung und Mut für die nächsten Spiele. In Eschelbronn (14:31) und gegen Nußloch 2 (27:18) folgten überraschend deutliche Siege.

Gegen Sinsheim zeigte sich wieder die Stärke gegen Ende des Spiels. 26:25- Wieder ein knapper Sieg. Gingen in den letzten Jahren solche Spiele doch irgendwie immer verloren, war der Wille und das Glück diese Runde auf Seiten der Kirchheimerinnen.

Gegen Eppelheim Mitte November konnten die Trainer nun das erste Mal in der Saison aus einem vollen Kader schöpfen. Letztlich fuhr die Mannschaft auch hier einen Sieg (22:19) ein.

Die Mannschaft spielte sich sozusagen in einen Siegeslauf. Auch in Dielheim wurde mit 18:23 gewonnen. Das letzte Spiel der Rückrunde fand dann erst im neuen Jahr statt. Die Motivation auch gegen Wieblingen zu gewinnen um eine weiße Weste in der Hinrunde zu behalten war groß. Und es gelang deutlich mit 18:28.

Etwas unwirklich und überraschend war der Blick auf die Tabelle. 1. Platz und alle Spiele gewonnen. Die Stärke der Kirchheimerinnen war ganz eindeutig das schnelle Umschaltspiel und die 2. Welle. Auch konnten sich bei jedem Spiel immer mindestens 5, meistens 9 verschiedene Schützinnen in der Torspalte eintragen.  Speziell auf Simone Eckert mit bereits 54 Toren war Verlass. Im Schnitt 7,7 Toren pro Spiel, auch dank der Sicherheit von der 7 Meter Linie. Ebenso konnte man mit der Abwehr zufrieden sein. Nur einem Gegner gelang es über 20 Tore zu werfen.

Weiter ging es in der Rückrunde wieder gegen Dielheim und einem 26:25 Sieg. Das letzte Fünkchen Glück war auch hier wieder auf der Kirchheimer Seite. Gegen Rot 2 folgte ein unvergesslicher Achtungserfolg, das wohl so bisher noch niemand erlebt hatte. Endete die erste Halbzeit noch ausgeglichen mit 10:10 war das Endergebnis doch eindeutiger. Rot gelang kein einziger Treffer mehr und Kirchheim gewann 10:22.

Eschelbronn wurde auch zu Hause deutlich mit 25:17 besiegt, 10 Siege in Folge.

Verunsichert und/oder abgelenkt durch die Gedanken an einen möglich erscheinenden Aufstieg folgten zwei schwache Spiele- und die beiden einzigen Niederlagen der Saison. In Nußloch hatte man deren Angriffsstärke nichts entgegenzusetzten (28:23) und auch in Sinsheim folgte nach einem Fehlstart ins Spiel (10:4), trotz Aufholjagd mit Unentschieden zur Halbzeit eine 28:22 Schlappe. Nach diesen beiden Spielen kehrte Ernüchterung ein. Teilweise auch einem unglücklichen Spielplan (mit fast 3 Wochen Pause bis zum nächsten Spiel) geschuldet, verloren die Kirchheimerinnen zu dieser Zeit ihre Spielfreude und Spritzigkeit, was die Gegner zurecht und verdient ausnutzten. Die Anspannung vor dem nächsten entscheidenden Spiel war deutlich zu spüren. Gegen Eppelheim hatte man es dann am vorletzten Spieltag noch selbst in der Hand und ein Sieg würde den vorzeitigen 1. Platz bedeuten. Erleichterung pur, es gelang ein 23:30. Nach diesem mannschaftlich geschlossenen Kampf und der Leistungssteigerung nach den zwei Niederlagen war also die Meisterschaft in trockenen Tüchern. Die Krönung folgte dann am letzten Heimspiel mit dem Sieg gegen Wieblingen (25:16).

 

Mit einem Punktekonto von 24:4, 349:277 Toren und 6 Minuspunkten Vorsprung auf den 2. Platz ist die Meisterschaftsschale der 1. Kreisliga verdient in Kirchheim übergeben worden.

 

Die neue Herausforderung in der Landesliga birgt natürlich einige Unsicherheiten, sieht es bisher personell noch nicht so gut aus, jedoch ist die Vorfreude dennoch sehr groß und alle sind gespannt, was die neue Saison bringen wird.

Ein großer Dank geht an alle, die während der gesamten Saison für Unterstützung und schöne Handballmomente gesorgt haben.